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Worum es geht

In diesem Blogartikel gehen wir auf die zentralen Fragen rund um Connected Work und Connected Worker Plattformen ein. Folgende Fragen werden im Blogbeitrag behandelt:

- Was ist eine Connected Worker Plattform?

- Warum ist eine Connected Worker Plattform wichtig?

- Was ist der Unterschied zwischen einer Connected Worker Plattform und einem Werkerassistenzsystem?

- Connected Worker Plattform: Typische Use Cases

- Worin unterscheiden sich Connected Worker Plattformen?

- Wie wählt man die richtige Connected Worker Plattform für sich aus?

- Connected Worker Plattform Fallstudie: Wie profitiert die Industrie?

Was ist eine Connected Worker Plattform?

Grundsätzlich lässt sich Connected Work als die Vernetzung von Arbeitskräften verstehen. Der Begriff wird vorrangig verwendet, um die organisatorische, prozessuale und technologische Vernetzung von operativen, sogenannten „schreibtischlosen“ Mitarbeitern zu beschreiben: Typischerweise Mitarbeitern in der Produktion, Logistik oder weiteren produktionsnahen Supportprozessen. Lesen Sie in unserem Blogbeitrag vom Connected Manufacturing Worker Event 2022 in London zu aktuellen Trends im Bereich Connected Work.

Eine Connected Worker Plattform stellt die technologische Lösung zur Realisierung dieser Vernetzung dar. Der Unterschied zu typischen Softwareapplikationen ist, dass Mitarbeiter in ein umfassendes digitales System eingebettet werden. Informationen werden kontextbasiert bereitgestellt, Mitarbeiter interagieren mit IoT-Equipment und sind in Echtzeit miteinander sowie mit Führungs- und Arbeitsplanungsebenen vernetzt.

Warum ist eine Connected Worker Plattform wichtig?

Durch die Digitalisierung verändert sich unser Leben in allen Bereichen. Doch während Mobile Apps, Wearables & Co. unseren Alltag stark vereinfachen, ist diese Erleichterung in der Arbeitswelt von produzierenden Unternehmen noch nicht angekommen. Die Digitalisierungsbestrebungen fokussierten stark auf die Vernetzung von Maschinen, die Etablierung von Shopfloor Dashboards, die Einführung einer digitalen Fertigungssteuerung und vielfältige, häufig sperrige Insellösungen. Operative Mitarbeiter stehen somit vor der Herausforderung, ihre Informationen aus fragmentierten Lösungen mit komplexen Darstellungen, häufig auch aus ausgedruckten Anweisungen und Checklisten zu beziehen. Probleme werden wenig rückverfolgbar per Zuruf gelöst, Daten werden manuell von Papier in Excel-Files übertragen oder gar nicht erst berücksichtigt. Schlussendlich befindet sich der operative Mitarbeiter in einem digitalen Niemandsland.

Zentrale Herausforderungen von produzierenden Unternehmen stehen hierzu im Konflikt. Das Arbeitsumfeld und die Rolle der Mitarbeiter verändern sich: Der Fachkräftemangel nimmt weiterhin zu, Produktionsprozesse werden aufgrund einer steigenden