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Worum es geht

In diesem Blogpost erklären wir die verschiedenen Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Werkerführung und nennen die vier Erfolgsfaktoren für ein ein optimales Werkerassistenzsystem.

Was versteht man unter Werkerführung, Werkerassistenzsystem und Werkerinformationssystem?

Die Werkerführung ist das gezielte Führen eines Werkers durch einen Prozess. Ein sogenanntes Werkerassistenzsystem unterstützt die Mitarbeiter bei der täglichen Arbeit. Dies kann auf physischer oder kognitiver Ebene passieren. Bei der physischen Assistenz geht es vor allem darum, körperliche Belastungsstörungen von Mitarbeitern (z. B. durch schweres Heben) zu vermeiden.

Auf der kognitiven Ebene wird ein Mitarbeiter vor allem auf psychischer Ebene entlastet, indem er z. B. stets alle relevanten Prozessinformationen zur Verfügung hat und somit durch komplexe Prozesse geführt wird. Diese Informationen müssen in der richtigen Form zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung gestellt werden. Deswegen ist in diesem Zusammenhang häufig auch von Werkerinformationssystemen die Rede. Neben der Informationsfunktion dient die kognitive Werkerführung auch der Betriebsdatenerfassung während des Prozesses.

Doch was zeichnet ein optimales Werkerassistenzsystem aus? Wir zeigen Ihnen die vier zentralen Erfolgsfaktoren.

Werkerassistenzsystem-Software-Operations1

Erfolgsfaktor 1: Vielseitige Informationsbereitstellung und Interaktivität

Ein Werkerinformationsysstem stellt dem Mitarbeiter Informationen bereit, die ihn Schritt für Schritt durch den erforderlichen Prozess führen. Der Mitarbeiter erhält zudem Hinweise zu häufigen Fehlern und möglichen Gefahren. Sicherheitssymbole und Warnsignale sorgen für optimalen Schutz des Mitarbeiters. Bilder, Videos und Grafiken machen die Anleitung idiomatisch und leicht verständlich. Ein wichtiges Element bei der Informationsbereitstellung ist dabei die Interaktivität, mit deren Hilfe die Informationen bei Bedarf aufgerufen werden können und den Mitarbeiter somit nicht überfordern, in dem „alles auf einmal“ angezeigt wird. Zudem steigert ein gute Interaktionsmöglichkeit mit dem Medium die Mitarbeiterakzeptanz.

Erfolgsfaktor 2: Flexibilität

Ein System zur Werkerführung sollte ergonomisch am Arbeitsplatz platziert sein, sodass der Mitarbeiter stets problemlos drauf zugreifen kann. Informationen sind sowohl stationär als auch mobil verfügbar und orientieren sich am zu erledigenden Auftrag, d. h. sie stehen situativ bereit. Jede benötigte Anleitung muss einfach abzurufen sein.

Das optimale Werkerassistenzsystem integriert zudem die Dokumentation. Diese ist oft das ungeliebte Stiefkind der Mitarbeiter, denn sie ist aufwändig und wird oft auf „nach der eigentlichen Arbeit verschoben“. Doch eine korrekte und ausführliche Dokumentation ist die Grundlage einer erfolgreichen und funktionierenden Produktion. Deshalb verdient die Dokumentation besondere Aufmerksamkeit und sollte nicht vernachlässigt werden. Software zur Werkerassistenz integriert zusätzlich zur Informationsbereitstellung auch die Doku mit nur wenigen Klicks direkt in den Prozess.

Erfolgsfaktor 3: Vielfältige Einsatzmöglichkeit

Eine optimale kognitive Werkerführung beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Vorgang, etwa die Montage, sondern lässt sich übergreifend in die gesamte Produktion implementieren. So bildet sie auch Instandhaltung, Qualitätsprüfung und viele andere Prozesse ab. Dadurch entsteht eine einheitliche Informationsplattform und der Mitarbeiter muss nicht für jeden Prozess eine andere Software beherrschen. Im besten Fall ist „Synergieeffekte nutzen“ nicht nur ein Buzzword, sondern gelebte Realität, weil sich Anwendungsfälle skalieren lassen.

Ein weiteres, gewinnbringendes Feature sind die Feedbackmöglichkeiten, die bei jeder Aufgabe zur Verfügung stehen. Damit tragen die Werker aktiv zur Optimierung des Prozesses bei und wertvolles Know-how verschwindet nicht mehr ungehört in den Weiten der Produktionshalle.

Erfolgsfaktor 4: Skalierbarkeit und Zukunftsorientierung

Das gewählte System muss mit dem Unternehmen wachsen können. Dies bezieht sich darauf, dass es für das einsetzende Unternehmen schnell und einfach möglich sein muss, im Extremfall die gesamte Produktion und alle Produktionsmitarbeiter mit dem System auszustatten. Daraus ergeben sich vielfältige Anforderungen, etwa eine einfache Benutzeroberfläche, um Schulungsaufwendungen gering zu halten. Kompatibilität ist ebenso essenziell, egal ob mit bestehenden ERP-Systemen oder den Prozessen im Unternehmen.

Das Werkerassistenzsystem muss demnach nicht nur mit der Größe des Unternehmens wachsen können, sondern sich auch technologisch an den neuesten Technologien orientieren, sodass das Unternehmen nicht schon nach wenigen Monaten mit einem veralteten System arbeitet.

Fazit

Ein Werkerassistenzsystem muss flexibel genug sein, um die zahlreichen Anforderungen einer modernen Produktion erfüllen zu können und diese gleichzeitig auf einfachste und intuitivste Weise abbilden, um einen echten Mehrwert für Unternehmen zu bieten. Mit Operations1 setzen Sie auf einen sicheren und zuverlässigen Partner, der Sie unkompliziert durch den Digitalisierungsdschungel leitet und ihre Produktion auch bei Losgröße 1 noch effizienter macht.

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Daniel Grobe

Co-CEO daniel.grobe@operations1.com

Daniel Grobe (M. Sc., Management & Technology) gründet 2017 gemeinsam mit Benjamin Brockmann (ebenfalls M. Sc., Management & Technology) die cioplenu GmbH. Die Software-Lösung entwickeln die Gründer auf Basis diverser Praxisprojekte, u. a. am Fraunhofer Institut, und aufgrund ihrer Erfahrungen in der Industrie, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung. Daniel Grobe ist Junior Board Member der bayme vbm und war bereits für Unternehmen wie KPMG und Continental tätig.

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