Am 18. Juni 2026 wurde die Union Halle in Frankfurt am Main zum Treffpunkt für alle, die die Produktion in Europa voranbringen wollen. Über 200 Entscheider aus Operations, Industrial Engineering, Digitalisierung und Qualität kamen zum ersten Future Manufacturing Summit zusammen. Unter dem Motto „AI drives ROI. Shaping the Future of Operational Excellence.“ zeigten Industrieunternehmen wie TRUMPF, Liebherr, Schunk und SUSS MicroTec offen, was auf ihrem Shopfloor wirklich funktioniert und wann es sich rechnet.

Der Summit in Zahlen
Der Future Manufacturing Summit löst die bisherigen regionalen Veranstaltungen von Operations1 ab und bringt Best Practices rund um Operational Excellence und die Digitalisierung des Shopfloors erstmals branchenweit auf eine Bühne. Das Feedback der Teilnehmenden war eindeutig:
| Über 200 | 4,71 / 5 | 9,24 / 10 |
|---|---|---|
| Teilnehmende | Zufriedenheit | Weiterempfehlung |
In der Nachbefragung nannten 54 Prozent die Keynotes und 36 Prozent das Networking als ihr persönliches Highlight.

Keynote: Wettbewerbsfähigkeit ist eine Entscheidung
Daniel Grobe, Co-Founder und CEO von Operations1, stellte zum Auftakt die Frage, die viele Unternehmen umtreibt: „Sind wir morgen in Europa noch wettbewerbsfähig? Man hat zwei Möglichkeiten: sich dem Schicksal ergeben oder es anpacken. Genau dafür steht dieses Event.“

Aus der Praxis für die Praxis
Im Mittelpunkt standen die Praktiker. Thomas Unmuth, Produktionsleiter bei Liebherr-Verzahntechnik, zeigte an drei Zahlen, wie viel Wissen verloren gehen kann: „In den nächsten fünf Jahren werden mich 83 Mitarbeiter verlassen, und diese 83 Mitarbeiter nehmen 1.200 Jahre Berufserfahrung mit.“ Seine Antwort sind digitale, mehrsprachige Arbeitsanweisungen. Damit arbeiten sogar internationale Montagepartner nach kurzer Einweisung selbstständig.

Dr.-Ing. Thomas Kühn, Head of Corporate Production bei TRUMPF, machte die Investitionslogik greifbar: „Für uns war entscheidend: Amortisation unter zwei Jahren.“ Petra Nuschele (VP Quality, SUSS MicroTec) und Dr. Alireza Tavakoli (CDO, Schunk Group) ergänzten den Blick aus Qualität und Digitalisierung.

Die Perspektive der Geschäftsleitung
Uwe Born, Senior Partner bei net2be, erklärte, warum operative Exzellenz auf der Führungsebene beginnt: „Produktivitätssteigerung beginnt mit Prozessstandards – die Perspektive der Geschäftsleitung auf den Shopfloor.“

Über Operational Excellence als Wachstumshebel diskutierte Christopher Platt (Head of Customer Success, Operations1) im Panel mit Rami Makhlouf (Head of Operational Excellence, Greiner Packaging), Björn Hamann (Head of IoT and Automation Consulting, Heraeus) und Uwe Born. Drei Perspektiven, ein gemeinsamer Nenner: Wer auf dem Shopfloor wachsen will, muss Produktivität, Skalierung und Wettbewerbsfähigkeit neu zusammendenken.

Networking auf Augenhöhe
Zwischen den Vorträgen ging es nach draußen: Am Coffeebike und am Eiswagen vor der Halle war Zeit für Gespräche mit Menschen, die vor denselben Herausforderungen stehen. Ein Teilnehmer erwähnte in der Nachbefragung die "vielen offenen Gespräche über Chancen, Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze aus der Praxis“, die ihm besonders gefallen haben.

Save the Date: Future Manufacturing Summit 2027
Der nächste Future Manufacturing Summit findet am 10. Juni 2027 wieder in der Union Halle in Frankfurt am Main statt. Seien Sie dabei, wenn sich die Operational-Excellence-Community im DACH-Raum erneut trifft.
